Sex-Lexikon

Anfangsbuchstabe A

Hier haben wir für euch ein Lexikon der besonderen Art angelegt!

 

Du willst wissen, was Carezza oder was eine Kokotte ist?

Hier werden alle Begriffe aus dem Bereich der Sexualität genau erklärt. Einfach mal durchstöbern und neues lernen ;-).

 

Allerdings wird hier alles "schonungslos" erklärt, egal ob wir (persönlich) es gut finden oder eben nicht!

 

Dieses Sex-Lexikon dient lediglich der Aufklärung - es darf keinesfalls als Empfehlung oder gar Aufforderung missverstanden werden!

 

Wir übernehmen auch keinerlei Verantwortung für ggf. Schäden oder Verletzungen die aus z.B. der Erprobung verschiedener hier beschriebener Praktiken entstehen!

Sowie ggf. medizinische Informationen hier nur als "oberflächliche" Infoquelle betrachtet werden dürfen und keinesfalls einen Arztbesuch ersetzen sollen!

Adamiten

Adamiten waren verschiedene Urchristliche Gruppierungen, die sich auf die Nacktheit Adam und Evas berufen, so wie Gott sie schuf.

Die erste Erwähnung dieses Begriffes ist unter Epiphanus von Salamis zu finden und bezieht sich auf eine Gruppe antimonistischer Gnostiker, die um etwa 200 nach Christus in der Region Nordafrika lebten.

In der heutigen Zeit berufen sich einige Swinger Gruppen im Internet auf diese Gruppen, da die Ursprünglichen Adamiten sich auf die freie Liebe beriefen und somit der Kirche ein Dorn im Auge waren. Im Mittelalter zählte man dann auch Gruppierungen wie die Katharer oder Waldenser zu den Adamiten, um erstere letztendlich dadurch zu verunglimpfen.

Nudismus stellt eine moderne Variante des Nackt seins dar, wobei hierbei kein religiöser Bezug zu den Adamiten zu sehen ist.


Ambisexualität - siehe -> Bisexualität

 

Analdehnung - siehe -> Fisting

Analerotik 

Unter Analerotik ist eine Form oder Spielart der Sexualität zu verstehen, bei der der Po (lateinisch Anus ) im Mittelpunkt steht. Analverkehr birgt verschiedene Risiken wie das Einreißen des Schließmuskels oder der Darmschleimhäute, weshalb bei diesen Praktiken besondere Vorsicht geboten ist. Hilfsmittel können hierbei Öl oder Gleitcremes sein.
Aufgrund der Konzentration von Nervenenden im Analbereich wird diese Form der Sexualität als besonders Stimulierend empfunden, wobei in der homosexuellen Szene oft noch die Stimulation der Vorsteherdrüse ( Prostata), hinzukommt.
Für Männer ist die Aktive Rolle beim Analverkehr besonders lustvoll aufgrund der relativen Enge des Schließmuskels.

Im Kamasutra wird der Analverkehr ebenfalls als besonders Lustvoll beschrieben und besonders die Stimulation des Rektums Männer in vielerlei Hinsicht besonders beflügelt.

Touristen der USA sollten beachten, dass Analverkehr in einigen Staaten unter Strafe steht. Im antiken Griechenland galt es dagegen als "Schick" , wenn ein erfahrener älterer Herr sich einen jungen Mann zum Gespielen machte.
Die Göttin Aphrodyte bekam sogar den etwas anrüchigen Beinamen Kallipygos - Die Schönärschige.

1908 beschrieb Siegmund Freud in seinem Werk "Charakter und Analerotik" die Analerotik als zwangshafte Tugend aus „libinösen Tendenzen“, die in einer Zwangsneurose münden würden, was zeigt, unter welchem Aspekt diese in der sogenannten modernen Psychologie betrachtet wird.

siehe auch -> Analkugeln

Analfisting - siehe -> Fisting

Analkugeln 

-> (auch Vaginalkugeln, Liebeskugeln, Analkugeln, Orgasmuskugeln, Lustperlen, Liebesperlen oder „Donnerkugeln“ genannt) 

Es handelt sich hierbei um ein Sexspielzeug, welche das Orgasmuserleben der Frau intensivieren sollen, das sich letztendlich in rhytmischen Kontraktionen des der Beckenmuskulatur entlädt. Wenn diese sich während des Geschlechtsverkehrs anspannen, kann der Mann dieses sich fester Umschließen des Penis als besonders Luststeigernd empfinden. Analkugeln dienen zum Trainieren der Beckenmuskulatur, das die Frau dann gezielt beim Geschlechtsverkehr einsetzen kann.
Eine weitere Variante der Analkugeln findet beim Geschlechtsverkehr direkt Gebrauch. dabei werden diese anal eingeführt und kurz vor dem entgültigen Höhepunkt der Frau langsam aus dem Anus herausgezogen, was das Erlebnis des Orgasmus besonders intensiv

Andreaskreuz 

Das Andreaskreuz hat seinen Ursprung als Folterinstrument des Mittelalters und wird in der heutigen Zeit als Hilfsmittel in der BDSM-Szene verwendet. Hierbei handelt es sich um ein aus Metall oder Holz gefertigtes, etwa 2,40 Meter hohes Kreuz mit Haken oder Ösen an den Balkenenden. Hieran werden die Arme und Beine des devoten Partners fixiert, um diesen bewegungslos zu machen. Dabei können Ketten, Seile oder Handschellen zum Einsatz kommen. Das Kreuz ist entweder an der Wand befestigt, oder wird in freistehender Form verwendet. Häufig sind die Kreuze mit Leder oder Kunstleder bepolstert.


Anilingus 

Eine auch als Zungenanal, Afterlecken oderOroanalkontakt bezeichnete Variante des Oralverkehrs, bei der ( unabhängig vom Geschlecht) der aktive Part seinem Partner die Afterregion, an der sich besonders viele Nervenenden befinden, mit der Zunge stimuliert.Das kann oberflächlich, oder durch Penetration des Anus mit der Zunge geschehen. Eine Variabnte des Anilingus ist das sogenannte Facesitting.

Anorgasmie 

auch als Orgasmushemmung bezeichnet, stellt die Anorgasmie eine der schwersten Störungen im Sexualleben dar. Es bezeichnet das Ausbleiben eines Höhepunktes nach vorheriger bishin ausgiebiger Stimulation.

Frauen leiden wesentlich öfter unter Anorgasmie, als Männer. So berichten etwa nur ein Drittel der sexuell aktiven Frauen von regelmäßigen Orgasmen und sogar fünf bis zehn Prozent geben an, noch nie einen Orgasmus erlebt zu haben.

Bei Männern muss die Anorgasmie von einer rein somatischen Ejakulationsstörung bzw. von diner erektilen Dysfunktion unterschieden werden, da hierbei ein Orgasmus nicht zwangsläufig von einer Erektion oder einer Ejakulation abhängig zu machen ist.

Anorgasmie kann eine Nebenwirkung von Medikamenten wie Antidepressiva der Typen SSRI, NRI, SNRI sein, kann jedoch auch in vielen Fällen psychische Ursachen haben.

Tritt die Anorgasmie häufiger bis regelmäßig auf, sollte ein Arzt konsultiert werden.

 

Aphrodisiaka

Als Aphrodisiaka bezeichnet man Substanzen, denen die Fähigkeit zugeschrieben wird, sich positiv und kräftigend auf die Libido auszuwirken. Im Mittelalter wurde die Herstellung dieser oft Hexen zugeschrieben, bzw wurden Menschen die Aphrodisiaka zubereiteten, oft als Hexen diffamiert. In der Moderne werden Aphrodisiaka sogar verschrieben, siehe Viagra und ähnliche Präperate. Ihren Namen bekamen die Aphrodisiaka nach der griechischen Göttin Aphrodite.

In manchen Fällen ist eine Lustfördernde Wirkung medizinisch bestätigt, in anderen Fällen fehlt diese jedoch noch und einige Aphrodisiaka sind als äusserst zweifelhaft bis gesundheitsschädlich einzustufen, wie z.bsp. die Spanische Fliege (siehe -> Cantharidin ) , deren Wirkung letztendlich durch eine Vergiftung hervorgerufen wird.

Die Wirkungsweise von Aphrodisiaka ist unterschiedlich, die einen Fördern die Durchblutung der Blutgefäße im Schwellkörper des Penis, andere wirken sensibilisierend auf die Haut und wieder andere stellen durch verschiedene Zucker oder Eiweißinhaltsstoffe zusätzliche Kraft zur Verfügung. Cayenne Pfeffer wie auch Zimt wirkt durch leichte kribbelnde Irritation des Genitalbereiches, das als lust-steigernd empfunden wird.
Das stärkste bekannte natürliche Aphrodisiaka ist das afrikanische Yohimbin Kraut aus der Wurzel des Yohibmin Strauches. Allerdings ist dieses in Deutschland mittlerweile verboten.