Von Effemination bis Exhibitionismus...

SEX-LEXIKON

Anfangsbuchstabe E

Hier haben wir für euch ein Lexikon der besonderen Art angelegt!

 

Du willst wissen, was Carezza oder was eine Kokotte ist?

Hier werden alle Begriffe aus dem Bereich der Sexualität genau erklärt. Einfach mal durchstöbern und neues lernen ;-).

 

Allerdings wird hier alles "schonungslos" erklärt, egal ob wir (persönlich) es gut finden oder eben nicht!

 

Dieses Sex-Lexikon dient lediglich der Aufklärung - es darf keinesfalls als Empfehlung oder gar Aufforderung missverstanden werden!

 

Wir übernehmen auch keinerlei Verantwortung für ggf. Schäden oder Verletzungen die aus z.B. der Erprobung verschiedener hier beschriebener Praktiken entstehen!

Sowie ggf. medizinische Informationen hier nur als "oberflächliche" Infoquelle betrachtet werden dürfen und keinesfalls einen Arztbesuch ersetzen sollen!

Effemination

Der Begriff Effemination kommt aus dem lateinischen effeminatus ‚verweichlicht‘, ‚weibisch‘ und bezieht sich auf Männer, die verweiblichte Züge aufweisen. hierzu zählen unter anderem eine hohe Stimme, Fettpolster an Schulter und Hüfte, sowie ein Mangel an Bartwuchs. Diese Symptome sind zumeist genetisch Bedingt und stellen außer einer gewissen Andersartigkeit zur definiert normalen Masse keine Probleme dar, können aber sehr wohl psychische Folgen haben, die nicht zu unterschätzen sind.

Eisprung

Der Eisprung, oder Follikelsprung ist die regelmässig stattfindende Ausstoßung einer gereiften und unbefruchteten Eizelle aus einem der beiden Eierstöcke innerhalb des Menstruationszyklusses der Frau. Während des Eisprunges verlässt die Eizelle des Eierstock und wird dabei durch den Eileiter aufgenommen und in diesem langsam zur Gebärmutter transportiert. In der Zeit dieses Transportes findet normalerweise die Befruchtung der Eizelle statt, sofern es unmittelbar vor der Wanderung zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr kam und sich dadurch Spermien im Eileiter aufhalten. Da Eizellen einige Tage für diesen Transport benötigen und Spermien im weiblichen Körper bis zu fünf Tage überlebensfähig sind, beträgt der Zeitraum der sogenannten Empfängnisbereitschaft mehrere Tage.

Normalerweise...oder besser gesagt, im Durchschnitt, findet der Tag des Eisprunges etwa am 14. Tag des weiblichen Zyklusses statt. Gerechnet vom ersten Tag der Regelblutung ab.

Bei rund 25 % der Fälle findet der Eisprung tatsächlich am 14. oder 15. Zyklustag statt. Bei 60 % der Fälle findet er erst nach dem 14. Zyklustag statt und bei 5 % bereits am 11. Zyklustag oder noch früher. Entsprechend variabel ist auch die fruchtbare Zeit

Frauen empfinden zum Zeitpunkt des Eisprungs und in den Folgetagen eine erhöhte Erregbarkeit, sowie ein gesteigertes Verlangen nach Sex. 

Siehe --> Empfängnisbereitschaft, Menstruationszyklus


Ejakulation (lateinisch eiaculari „auswerfen“) 

Ejakulation bezeichnet zwei Formen, zum einen die männliche Ejakulation, auch Samenerguss genannt, und die weibliche Ejakulation.

Beim Samenerguss, der männlichen Ejykulation, kommt es zum stoßweisen Herausschleudern des Sperma aus dem Penis, was während des Orgasmus des Mannes stattfindet. Dies geschieht durch die Harnröhre und das Sperma tritt dabei aus der Eichel aus.

Auslöser des Samenergusses sind für gewöhnlich stimulative sexuelle Reize, die während der Masurbation oder des Geschlechtsverkehrs stattfinden. Dies setzt eine zumeist unwillkürliche Reflexkette in Gang. In seltenen Fällen kann eine männliche Ejakulation auch durch visuelle Reize ausgelöst werden.

Rhytmische Kontraktionen der Samenleiter, der Samenblase, des Schwellkörpers und der Samenblase bewirken eine stossweise Freisetzung des Spermas aus dem Penis. Findet die Ejakulation unbewusst im Schlaf statt, spricht man von Pollution.

Der vorzeitige Samenerguss des Mannes wird als eine Art der Potenzstörung betrachtet.

Die weibliche Form der Ejakulation findet ebenfalls während des Orgasmus statt und besteht aus Drüsensekreten, die innerhalb der Vagina freigesetzt werden.

Siehe --> Orgasmus


Englischer Verkehr 

Sex am Nachmittag wird auch als "englischer Verkehr" bezeichnet. Der Grund liegt in der Angewohnheit der Briten, Nachmittags eine Tasse Tee zu trinken. Ähnlich vielleicht der Deutschen Umschreibung, wenn junge Pärchen sich ihre Briefmarken zeigen, wobei das ja mittlerweile aus der Mode gekommen ist und man heute eher "noch auf eine Tasse Kaffee" mit hoch kommt...

Erektion (aus lat. erectio, „Aufrichtung“) 

Hierunter versteht man die Versteifung des Penis, bewirkt durch mechanische oder Psychische Reize, die speziell durch sexuelle Reize geschieht. Dabei kommt es zu einer Verstärkten Durchblutung der Schwellkörper im Penis, während der Blutabfluss vermindert ist. Die Erektion ist Voraussetzung zum Geschlechtsverkehr, da erst hierdurch das Eindringen des Gliedes in die Vagina möglich wird.

Der Größenunterschied zwischen erigiertem und schlaffem Penis variiert stark und liegt in der Regel zwischen der zwei bis vierfachen länge und dem anderthalb bis dreifachem Durchmesser.

Nach erreichen des Orgasmus und des damit verbundenen Samenergusses schwellt der Penis wieder ab, da das Blut nun wieder aus den Schwellkörpern abfliessen kann. Direkt nach einer Ejakulation ist eine weitere Erektion fast unmöglich und es benötigt eine gewisse Zeitspanne zum erneuten Einsetzen einer Erektion. Diese Zeitspanne wird Refraktärphase genannt.

Es gibt auch eine weibliche Form der Erektion, womit das Anschwellen der Schamlippen gemeint ist.

Erektionsstörung

Erektionsstörungen beim Mann können verschiedene Ursachen haben. Dabei kann es sich um körperliche sowie seelische Gründe handeln.
Körperliche Gründe können die Unfähigkeit zum Blutstau der Schwellkörper darstellen, wogegen bestimmte Wirkstoffe, wie zum Beispiel Viagra zum Einsatz kommen können.
Psychische Gründe hierfür können Traumata sein, wogegen bestimmte Formen der Psychotherapie zum Einsatz kommen können. Nicht selten sind psychische Ursachen der Erektionsstörung selbst verstärkend, so dass die Angst vor einem Auslassen der Erektion eben die Erektionsstörung auslöst oder verstärkt.

Eunuch 

Eunuch ist der Begriff für einen kastrierten Mann, wobei man zwischen Frühkastraten ( Kastration vor einsetzen der Pubertät) und Spätkastraten (Kastration nach Abschluss der Pubertät)
Diese zwei Varianten unterscheiden sich erheblich, da bei den Frühkastraten der Körperbau knabenhaft und die Stimme erhöht bleibt. Das Fehlen der Hoden bedingt ein fehlen der männlichen Hormone während der Pubertät, so dass diese garnicht stattfindet oder sich nur zum Teil zeigt. Im Barock war diese Form von Eunuch in der Musik sehr begehrt, da ihre erhöhte Stimme einen besonderen Klang besitzt. Eltern, die ihre Kinder aufgrund sozialer Bedingungen in einer Anstellung als Sänger sehen wollten, wählten nicht selten diesen barbarischen Schritt.

Zweiteres, die Spätkastration führte zu Eunuchen, die Körperlich normal entwickelt waren und somit gerne als Diener zum Beispiel im Harem angestellt wurden. Nicht selten wurde diese Kastration auch als Selbstkastration durchgeführt, um sich sozial aufzuwerten oder schlicht der Armut, wie im alten China, zu entgehen. Dabei kamen nicht wenige Kastraten oder Eunuchen bis in hohe angesehene Positionen. Ein Beispiel sei der Chinesische Admiral Zeng He, der noch vor Kolumbus Amerika entdeckte und mit der gewaltigsten Flotte des ausgehenden Mittelalters bis nach Südafrika vorstieß.

Nicht unbedingt ist eine Kastration in der Art, dass der Eunuch keine Erektion mehr bekommen kann, nur durch das Fehlen der Hoden enthält das Ejakulat dann keine Spermien. Das führte dazu, dass in China, wie auch im osmanischen Reich Eunuchen nur als Harems oder Palastdiener in Frage kam, wenn es sich bei der Kastration um eine vollständige, d.h. eine Penektomie , handelt. Bei dieser wird der gesamte Penis chirurgisch entfernt.


Speziell bei der Kastration im Knabenalter, der Frühkastration, kam es zu hohem Blutverlust , was nicht selten zum Tod des Kastrierten führte.

Siehe -> Kastration , Penektomie

Exhibitionismus

Als Exhibitionisten werden allgemein Menschen Bezeichnet, die ihren Körper, zumeist Menschen des anderen Geschlechtes, diesen unaufgefordert zur Schau stellen. Dabei turnt sie das gefühl an, andere Menschen durch ihre Darbietung zu schockieren. Eine Extremform dieses Exhibitionismus sind sogenannte "Flitzer" , die während oder nach einem Sportevent, nackt über das Spielfeld laufen und sich somit sämtlichen Zuschauern zur Schau stellen. Diese Formen des Exhibitionismus gelten als strafbare Handlungen.

 

Gesellschaftlich akzeptierte Formen des Exhibitionismus, wenn diese auch nicht so genannt werden, stellen das zum Beispiel das Nacktwandern und FKK dar. Eine Zwischenform stellt die Bewegung der Nudisten dar, die zuweilen auch einzeln nackt durch Parks laufen und somit juristisch im engeren Sinne belangbar sind... soweit dies nicht in ausgewiesenen Räumen in der Öffentlichkeit geschieht.

Letzendlich ist in der Pornographiebrange eine Exhibitionistische Einstellung bei den Akteuren wünschenswert und stellt juristisch auch kein Problem dar.

Das Gegenstück zum Exhibitionismus ist der Voyeurismus