Von Fellatio bis Frotteurismus...

SEX-LEXIKON

Anfangsbuchstabe F

Fellatio 

Beim Fellatio nimmt die Frau den Penis des Mannes in den Mund und stimuliert diesen mit Lippen und ihrer Zunge. Hierbei sind sowohl Lutschen, als auch Saugen und Blasen möglich, letzteres führte auch zum Umgangssprachlichen Redewendung, jemandem einen blasen. Sex auf französisch und Blowjob sind weitere Bezeichnungen dieser Sexualpraktik.
Oft dient es als Vorspiel und um dadurch während des Sexualspieles eine Erektion hervorzurufen.
In seltenen Fällen ist bei sehr gelenkigen Männern die Möglichkeit gegeben, sich selber oral zu befriedigen, hierbei spricht man von Autofellatio.


Auch im Tierreich ist der Fellation zu finden, speziell bei der Schimpansen Unterart der Bonobos, bei der sich die Sexualität, auch gleichgeschlechtliche, zu einer sehr starken sozialen Komponente entwickelt hat.

Die Gefahren beim Fellatio sind prinzipiell dieselben, wie bei anderem Geschlechtsverkehr auch, weshalb es beim Fellation durchaus Sinn macht, auch ein Condom zu nutzen.

Fertilität

Fertilität ist der Biologische Begriff für Fruchtbarkeit und bezeichnet den Zeitraum, in denen Männer und Frauen zeugungsfähig sind. Dieser beginnt mit der Pubertät und endet bei Frauen mit den Wechseljahren. Die Pubertät beginnt bei Frauen etwa mit dem zwölften Lebensjahr, bei Männern dagegen eher im Durchschnitt mit 14. den Höhepunkt der Fruchtbarkeit erreicht eine Frau mit etwa 20 und ab dem 35. Lebensjahr nimmt diese dann zusehends ab, bis sie in der Regel mit Mitte 50 dann endet.

Bei Männern nimmt zwar die Anzahl der Spermien im Ejakulat im Alter nach und nach ab, doch können Männer bis ins hohe Alter durchaus zeugungsfähig bleiben.

Frauen besitzen eine Festgelegte Anzahl an Ovarien ( Eizellen) die seit ihrer Entwicklung während der Schwangerschaft in ihren Eierstöcken lagern, dort heranreifen und nach und nach beim Eisprung reduziert werden. Pro Eisprung werden etwa 450 Eizellen abgegeben und im Durchschnitt besitzt eine Frau etwa 500.000 Eizellen insgesamt.

Bei Männern werden die Spermien in den Hoden immerwährend neu nachproduziert, so dass es hier nicht zu einem Aufbrauchen kommt. Man sagt, regelmäßige Ejakulation erhöht die gesunde Nachproduktion und wirkt einem veraltern der Spermien entgegen.

Ferner können Umwelteinflüsse die Fertilität stark beeinflussen, dazu zählen Krankheiten, sowie eine Belastung mit Umweltgiften wie Alkohol oder Bleiverbindungen. Bei Frauen schadet starkes Rauchen dem Uterus und verringert somit auch die Fruchtbarkeit.

Siehe -> Ejakulation, Eisprung, Menopause

Fisting 

Sexualpraktik, bei der, vaginal sowie auch anal, nicht nur ein oder mehrere Finger eingeführt werden, sondern die ganze Hand. man kann diese dann vorsichtig zur Faus ballen, was eine besondere Lust hervorrufen soll. Beim Doppelfisting werden beide Hände benutzt, entweder beide Gleichzeitig in Vagina und After, oder in beidem gleichzeitig. Durch das Ausgeliefertsein dem aktiven Partner gegenüber ist diese Praktik besonders in der BDSM Szene anzutreffen.

Vaginales Fisting ist durch den naturgegeben dehnbaren Geburtskanal einfacher und problemloser zu Praktizieren, als Anales Fisting und kann unabhängig von Beckenbau und Alter praktiziert werden. Größeres Risiko dagegen birgt das anale Fisting, da der Darm und Schließmuskel wesentlich enger sind, als es ein gedehnter Geburtskanal zulässt. Hierbei kommt es nicht selten durch zu wenig Vorsicht, oder die Zuhilfenahme von Schmerzbetäubenden Gleitmitteln zu Verletzungen, die bishin schwerer Natur sein können und sogar einer Not Operation bedürfen, wenn beim Analverkehr die innere Darmwand beschädigt wird, oder gar einreißt.
Handschuhe und viel Öl oder Gleitmittel können die Gefahren hierbei wesentlich reduzieren.

Zu häufiges anales Fisting steht darüberhinaus im Verdacht, Analfissuren und Stuhlinkontinenz zu verursachen.

Französischer Gang/Wand

Solche Wände oder Gänge sind an speziellen Lokalitäten zu finden und stellen eine Sichtbarriere dar, in die Löcher eingelassen sind, durch die Männer ihren Penis stecken können, um von Unbekannten auf der anderen Seite dann befriedigt zu werden.

Diese Sexualpraktik wird auch umgangssprachlich "Glory Hole" genannt.

Frotteurismus

Wenn ein Mann sich an öffentlichen und oft im Gedränge, an einer Frau reibt und sich dabei an ihr befriedigt, nennt man das Frotteurismus. Dies geschieht in der Regel, ohne Einwilligung der Frau und der Täter bemüht sich dabei, den Kontakt so unauffällig bzw. zufällig wie möglich erscheinen zu lassen. Da es dabei in der regel zu einer Erektion des Penis kommt und der Täter auch diesen an der Frau reiben will, fällt es dann aber in der Regel auf.