Von Infantilismus bis Intimschmuck...

SEX-LEXIKON

Anfangsbuchstabe I

Hier haben wir für euch ein Lexikon der besonderen Art angelegt!

 

Du willst wissen, was Carezza oder was eine Kokotte ist?

Hier werden alle Begriffe aus dem Bereich der Sexualität genau erklärt. Einfach mal durchstöbern und neues lernen ;-).

 

Allerdings wird hier alles "schonungslos" erklärt, egal ob wir (persönlich) es gut finden oder eben nicht!

 

Dieses Sex-Lexikon dient lediglich der Aufklärung - es darf keinesfalls als Empfehlung oder gar Aufforderung missverstanden werden!

 

Wir übernehmen auch keinerlei Verantwortung für ggf. Schäden oder Verletzungen die aus z.B. der Erprobung verschiedener hier beschriebener Praktiken entstehen!

Sowie ggf. medizinische Informationen hier nur als "oberflächliche" Infoquelle betrachtet werden dürfen und keinesfalls einen Arztbesuch ersetzen sollen!

Infantilismus

Dieser Begriff fasst mehrere Zustände des Zurückbleibens auf der Stufe eines Kindes zusammen. Er kann die Psyche, den Körper oder nur das Sexualleben betreffen.
Bei Psychischer Infantilität ist die Entwicklung der Psyche auf Kindesstufe zurückgeblieben, was sich in Verhaltenswesen wie Trotz, Imponiergehabe und Egozentrismus äussert. Allgemein fehlt dabei eine altersentsprechende Selbstreflexion die mit emotionaler Unreife einhergeht. Psychischer Infantilismus tritt häufig bei geistigen Behinderungen auf.

Der körperliche Infantilismus ist meisst Folge einer Frühkastration und wird bewirkt durch das Fehlen der Sexualhormone während der Körperlichen Entwicklung. Ferner kann es auch das Symptom einer Stoffwechselstörung wie einer Eierstocksfehlfunktion sein.

Sexueller Infantilismus bezieht sich auf die sexuelle Ausrichtung und bezeichnet Menschen, die in ihrer Phantasie sich selbst als Kind vorstellen und als solche behandelt werden wollen. Spielarten dessen sind das Tragen von Pampers und das gefüttert werden. Menschen die sexuell Infantil sind, suchen sich zumeist wesentlich ältere Partner aus, um den Altersunterschied zu unterstreichen. Ursachen sehen Psychologen in einer zu früh erweckten Sexualität, die schon vor der Pubertät begann.

Infantilismus darf nicht mit der Störung der Pädophilie verwechselt werden, bei der ältere Menschen auf wesentlich jüngere Partner fixiert sind, die sich zumeist noch im Kindesalter befinden, wohingegen der sexuell Infantile sich ja selber als das Kind vorstellt.

Insemination

Als Insemination wird die künstliche Befruchtung der Frau ohne Geschlechtsverkehr bezeichnet. Dabei wird eine dem Mann entnommene Probe an Spermien künstlich in den Uterus der Frau eingebracht, um auf diesem Weg eine Befruchtung der Eizelle zu erreichen. Gründe können eine Unfruchtbarkeit des Partners sein, um dennoch eine Schwangerschaft der Frau zu erreichen, ohne dass diese sexuellen Kontakt zum Spender der Spermien hat.

Intimdusche

Die Intimdusche ist ein spezieller Aufsatz, der an den normalen Wasserschlauch der Duscharmatur aufgeschraubt werden kann und ist anatomisch geformt, so dass mit dem dosierbaren Wasserstrahl intime Bereiche massiert werden können, die auch innerhalb des Körpers liegen. Hierbei ist es möglich, die erogenen Zonen auch bis zum Orgasmus zu stimulieren. Speziell bei Analinnenmassagen ist hierbei darauf zu achten, dass mit dem Duschgriff der Anus nicht komplett verschlossen wird, wodurch das Wasser schwer bis garnicht entweichen kann. Das bewirkt das Aufblähen des Darmes, was zu einem Einreissen führen kann und somit eine lebensbedrohliche Verletzung darstellt

Intimschmuck 

Die Auswahl an Intimschmukk ist gewaltig und reicht von Piercings über Nippelringe, Intimketten, Intimclips bis zu Plugs mit Tierschwänzen.

Ursprünglich trugen fast ausschließlich Matrosen als Männer Ohrringe im Westen, was sie wohl durch ihre Fahrten in anderen Kulturen vorfanden, wo männlicher Ohrschmuck als normal galt. In der Folgezeit wandelte sich dies dann als Erkennungszeichen für Homosexuelle um.

 

Mittlerweile gilt es auch hier als normal, wenn Männer an den verschiedensten Körperregionen Ringe tragen, wie zum Beispiel der sogenannte "Prinz Albert" . Dieser ist ein vertikaler Metallstift zwischen Vorhautbändchen und der Harnröhre, wodurch der Namensgeber, Prinz Albert, Gemahl der englischen Königin Viktoria, angeblich versuchte, der Bildung von Smegma entgegen zu wirken. Dies sollte dadurch geschehen, indem der Ring die Vorhaut von der Eichel fernhielt.

Sollte man sich zu Intimschmuck am Glied entschieden haben, ist es wichtig zu wissen, dass dieser nur im erigierten Zustand angebracht werden sollte, damit es im Nachhinein bei einer Erektion nicht zu Spannungen im Gewebe und somit Schmerzen kommt.

Auf ein Vorhautpiercing allgemein sollte verzichtet werden, da dieses schnell beim Geschlechtsverkehr leicht abreißen kann und zu stark blutenden Verletzungen führen kann.
Genauso abzuraten ist vom Piercing an der Klitoris der Frau, da sich dort sehr viele Nervenbahnen befinden, die dadurch geschädigt weren könnten.

Beliebt sind bei Frauen Piercings am Bauchnabel, den Schamlippen oder den Brustwarzen, eine Variante ist das Zungenpiercing, das bei Oraler Stimulation des Gliedes beim Mann besondere Lust bescheren soll.

Erkennungszeichen in der Szene der Sadomasochisten ist der "Ring der O" und stellt einen Ring dar, der am Finger getragen wird, an dem ein kleinerer Ring, frei beweglich, befestigt ist. Dadurch wird anderen verständlich gemacht, dass man selber Schmuck im Intimbereich trägt.