Von Sadomasochismus bis Swingen...

SEX-LEXIKON

Anfangsbuchstabe S

Hier haben wir für euch ein Lexikon der besonderen Art angelegt!

 

Du willst wissen, was Carezza oder was eine Kokotte ist?

Hier werden alle Begriffe aus dem Bereich der Sexualität genau erklärt. Einfach mal durchstöbern und neues lernen ;-).

 

Allerdings wird hier alles "schonungslos" erklärt, egal ob wir (persönlich) es gut finden oder eben nicht!

 

Dieses Sex-Lexikon dient lediglich der Aufklärung - es darf keinesfalls als Empfehlung oder gar Aufforderung missverstanden werden!

 

Wir übernehmen auch keinerlei Verantwortung für ggf. Schäden oder Verletzungen die aus z.B. der Erprobung verschiedener hier beschriebener Praktiken entstehen!

Sowie ggf. medizinische Informationen hier nur als "oberflächliche" Infoquelle betrachtet werden dürfen und keinesfalls einen Arztbesuch ersetzen sollen!

Stein|laus:   (engl.) stone louse; syn. Petrophaga lorioti;

Hierfür anfällig sind gewöhnlich nur Personen der Gattung "insiderismus Pschyrembulus"

kleinstes einheim. Nagetier (Größe 0,3–3 mm; s. Abb.) aus der Fam. der Lapivora; Erstbeschreibung 1983, tatsächl. eines der ältesten erdgeschichtl. Organismen (fossile Funde); vermutl. urgeschichtl. Einschleppung auf die Erde durch Meteoriteneinschläge; Nachw. von St. (Petrophaga lorioti marsiae) in Mars-Bodenproben; 
Verbreitung: v. a. in Gebirgen, Wüsten, Großstädten; weltweite Zunahme durch globale Erwärmung wird diskutiert; u. a. als Kommensale (s. Kommensalismus) in verschiedenen menschl. Organen; Ernährung: 1.  Gemeine St. (Petrophaga lorioti communis): in freier Natur v. a. von Silikaten; 2.  Subspecies Nieren-St. (Petrophaga lorioti nephrotica), Blasen-St. (Petrophaga lorioti vesicae), Gallen-St. (Petrophaga lorioti cholerica): von Kalk-, Bilirubin- od. Cholesterol-Konkrementen*; Berichte von St. in wissenschaftl. Bibliotheken (Papierfraß) u. Steinobst lassen Nahrungsspezialisierung vermuten (vgl. Akzeleration). Übertragung: durch Nahrungsaufnahme, Speichel (sog. stone louse kissing disease nach ICD-10), Einatmen von Steinstäuben; Sympt. bei St.-Befall: Euphorie* mit typ. Mimik (Kontraktion des Musculus* risorius u. Musculus* orbicularis oculi); allg. Wohlbefinden (vermutl. Stimulation der Endorphin*-Sekretion durch St.-Stoffwechselprodukte); klin. Bedeutung: 1.  (therap.) Anw. von St.-Stoffwechselprodukten als homöopath. Konstitutionsmittel (Petrophaga LM6) u. Antidepressivum*; Lausotoxin-Injektion in Gesichtsmuskeln (begünstigt Entstehung von Lachfalten); intrakorporale Petrophagen-Lithotripsie* (Abk. IPL) mit experimentell ausgehungerten Nieren-St.; nichtinvasive Zahnsteinentfernung; 2.  (präventiv) Reduktion von Plaques bei Arteriosklerose* zur Erweiterung des präventiven Maßnahmenspektrums z. B. bei zerebraler u. peripherer arterieller Durchblutungsstörung od. koronarer Herzkrankheit*; allg. verbesserte Konstitution durch Ernährung mit St.; Abrechnung als individuelle Gesundheitsleistung* (Abk. IGeL) mögl.; weitere Anw.: Die Bedingungen für die seit 1.3.2007 erhältliche Feinstaub*-Plakette können durch den Einsatz von auf Feinstaub spezialisierten St. in Kombination mit Filtern erfüllt werden.

Sadomasochismus

Als solches wird ein sexuelles Verhalten bezeichnet, bei dem ein Mensch Lust und Befriedigung durch Zufügen oder Erleben von Schmerzen, Macht oder Demütigung erreicht. Der Begriff ist eine aus Masochismus und Sadismus zusammengesetzte Bezeichnung, wobei der aktive Part eher dem Sadismus und der passive Part eher dem Masochismus zuzuordnen wäre.

Man unterscheidet zwischen freiwilligem und unfreiwilligem Sadomasochismus, wobei zweites nach allgemeiner Auffassung als eine behandlungsbedürftige Störung des Sexualverhaltens angesehen wird.
Da unter erreichen des Orgasmus die Schmerzgrenze stark herabgesetzt ist, kann dies als Erklärung dessen dienen, warum Masochisten im Schmerz eine Lusterfüllung sehen.

Sadomasochismus ist unabhängig des Geschlechtes anzutreffen, wobei Studien ergaben, dass Sadomasochismus häufiger bei Frauen, als bei Männern anzutreffen ist.

Während der einvernehmliche Sadomasochismus in der Regel eher eine Partnerschaftliche Variante der Sexualität darstellt, ist der zwanghafte Sadomasochismus als Kriminell einzustufen, dessen Ursachen häufig im Zusammenhang mit Missbrauchserfahrungen in der Kindheit liegen.

 

Siehe --> Masochismus , Sadismus, BDSM

Masochismus ist die Bezeichnung für eine Veranlagung, die sich dadurch äussert, sexuelle Befriedigung durch Schmerzen und Demütigung zu erfahren. Sie ist eine Spielart des BDSM und stellt neben dem Sadismus als aktiven, dominantem Part, den devoten Gegenpart dar.

 

 

Sadismus

Der Begriff leitet sich vom Namen Donatien Alphonse François Marquis de Sade ab, dessen Romane pornografische Inhalte mit Gewaltfantasien mischten.

Sadismus bezeichnet die Veranlagung, sexuelle Befriedigung durch das Zufügen von Schmerzen oder Demütigung zu erfahren. Sie stellt eine Spielart des BDSM dar und ist neben dem Masochismus als devotem Part der aktive Gegenpart.

 

Siehe --> Masochismus, Sadomasochismus, BDSM

 

 

Samenerguss

--> siehe Ejakulation

 

 

Scheidenkrampf

Auch Vaginismus genannt, ist die unwillkürliche Verkrampfung oder Verspannung des Beckenbodens und der Vaginalmuskulatur der Frau, dadurch wirkt der Vaginaleingang verschlossen oder sehr eng.

Das Einführen von Tampons, Vaginalverkehr und gynäkologische Untersuchungen können hierbei sehr schmerzhaft, wenn nicht unmöglich in der schwersten Form des Scheidenkrampfes sein.
Die Ursachen können sowohl körperlich als auch psychisch sein.

Es gibt zwei Formen des Scheidenkrampfes, oder besser des Vaginismus, da es in der ersten Form einer Frau niemals möglich war, etwas in die Vagina einzuführen, was sich jedoch erst in der Pubertät zeigt, da vorher noch nie der Versuch unternommen wurde, etwas in sie einzuführen. Diese Form wird primärer Vaginismus genannt.

Die zweite Variante wird sekundärer Vaginismus genannt, was meißt durch ein traumatisches Erlebnis ausgelöst wird. Dies können Vergewaltigung oder ein Geburtstrauma sein. Ferner können auch vergleichsweise harmlose Erlebnisse wie eine gynäkologische Untersuchung oder wiederholte Schmerzerlebnisse beim Geschlechtsverkehr sein.

 

 

Schnackseln

Umgangssprachlich regionale Umschreibung für Geschlechtsverkehr

 

 

Smegma ( gr. σμῆγμα smégma „Seife“ )

Der Begriff bezeichnet eine weißlich bis hellgelbe Substanz am Geschlechtsorgan von Menschen oder Tieren. Es kann sowohl bei Männern wie auch bei Frauen vorkommen, besteht aber aus jeweils unterschiedlichen Substanzen. Während es bei Männern aus dem Talg der Vorhautdrüsen, abgestorbenen Hautzellen , Spermarückständen , Bakterien und Urin besteht und zwischen Vorhaut und Eichel zu finden ist, setzt es sich bei Frauen nur aus dem Talgdrüsensekret der inneren Schamlippen, abgestorbenen Hautzellen und Bakterien zusammen. Bei Frauen bildet sich dieses zwischen innerer und äußerer Schamlippe, sowie der Klitoris.

 

 

Sodomie

Ursprünglich eine aus dem christlichen Kontext entstandene Bezeichnung für allgemein sündiges Sexualverhalten bezeichnet es im modernen Sprachgebrauch hauptsächlich den Sexualakt mit Tieren.

Siehe --> Zoophilie

 

 

Spanking ( englisch für "verhauen, hauen" )

Es bezeichnet eine Sexualpraktik bei der Schläge auf das entblößte Gesäß, die Oberschenkel, den Rücken oder die blanken Geschlechtsteile zum Einsatz kommen. Hierbei werden häufig Teppichklopfer, Peitsche, Rohrstock Haarbürste oder ähnliches verwendet. es ist eine im BDSM oft benutzte Form der Züchtigung des devoten Partners, wird aber in vielen Fällen von den Ausführenden als unabhängige Praktik abseits des BDSM betrachtet

 

Siehe --> BDSM, Sadismus, Sadomasochismus, Masochismus

 

 

Sperma (altgr. σπέρμα, spérma: Abkömmling, Abstammung, Geschlecht, Stamm, Nachkomme(nschaft), Sohn, Spross, Grundstoff, Keim, Saat, Saatgut, Same, Samen)

Ist die Bezeichnung für die männliche Samenflüssigkeit von Menschen und Tieren, auch Ejakulat genannt. Es besteht zum größten Teil aus der Sekretflüssigkeit der Bläschendrüse. In ihr befinden sich die in den Hoden gebildeten Spermien, die beim Orgasmus durch die Samenleiter und dann die Harnröhre nach aussen befördert werden.

Ab der Pubertät produzieren die Hoden Spermien, die dem Zweck der Befruchtung der weiblichen Eizelle dienen.
Sperma ist eine weiße milchig trübe Flüssigkeit mit einem pH Wert von 7-7,8 , womit es leicht basisch reagiert, um die Spermien innerhalb der Vagina vor ihrem saurem Milieu zu schützen.

Außerhalb des männlichen Körpers haben die im Sperma enthaltenen Spermien eine Überlebensdauer von etwa 12 Stunden.

Währen eines Orgasmus wird eine Menge von etwa 2-6 ml Sperma abgegeben , wobei 1 ml in etwa 20 - 150 milionen Spermien enthält.

Nach neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen enthält Sperma zudem ein Gemisch verschiedener Hormone, denen unter anderem antidepressive Eigenschaften zugeschrieben wird, wobei bisher nur untersucht wurde, wie diese bei Vaginaler Aufnahme wirken. Die orale und anale Aufnahme und Wirkung darüber wurde bisher nicht untersucht, wobei davon auszugehen ist, dass speziell bei oraler Aufnahme diese Hormone ebenfalls diese Wirkung im weiblichen Körper zeigen.

 

 

Strap-on

Beim Strap-on handelt es sich um eine umschnallbare Form von Dildos oder Vibratoren, die insbesondere von Frauen benutzt werden, um ihn entweder beim lesbischen Sex der Partnerin oder beim heterosexuuellen Geschlechtsverkehr in den After des Partners einzuführen.

 

 

Swingen

Als Swinger bezeichnet man Menschen, die ihre Sexualität insbesondere in sogenannten Swingerclubs, mit mehreren verschiedenen Partnern hintereinander ausleben.

Dies können sich gegenseitig bekannte Personen oder auch fremde sein.
Der Focus beim Swingen liegt ausschließlich im sexuellen Erlebnis, wobei persönliche Beziehungen oder gesellschaftliche Normen und Strukturen eine untergeordnete Rolle spielen. der sogenannte One-Night -Stand fällt somit ebenfalls in diese Kategorie.

Eine sehr frühe Form des Swingens kann in den antiken Orgien gesehen werden, wobei hier auch religiöse Gründe mit eine Rolle spielen, wie in den dionysischen Riten des antiken Griechenland zum Beispiel.


Syphilis

Auch Französische Krankheit genannt ist eine Geschlechtskrankheit, die durch ungeschützen Sexualverkehr übertragbar ist. Sie wird durch Bakterien übertragen und kann während der Schwangerschaft ebenso auf das ungeborene Kind im Mutterleib übertragen werden, sowohl in der Gebärmutter, als auch , falls es vorher nicht dazu kam, über den Schleimhautkontakt während des Geburtsvorganges.

Die Symptome können vielfältig sein und beginnen oft mit schmerzlosen Schleimhautgeschwüren und Lymphknotenschwellungen. in diesem ersten Stadium ist die Syphilis durch austretende Flüssigkeit aus den Geschwüren hochansteckend. In den weiteren Stadien werden innere Organe wie Blutwege, Luftwege, Rachen, Speiseröhre, Magen, Leber, Knochen und Muskeln befallen und letztendlich wird durch die Erreger das Nervensystem befallen und zerstört dieses. Die Symptome in diesem Stadium sind Verlust der Gehfähigkeit und der Wahrnehmung von Schmerzen und des Temperaturempfindens bis hin zur Lähmung. Es kann auch zum Befall des Sehnerves und zur völligen Erblindung kommen. Der Verlauf der Krankeit kann sich über Jahre bis Jahrzehnte erstrecken ist aber in den letzteren Stadien weniger stark ansteckend, vor allem, je länger sich die Krankheit hinzieht.Im letzten Stadium treten Kreislauf-, Knochen- und Gelenkschäden auf, die jedoch in der Neuzeit durch wirksame Behandlung kaum noch vorkommen.

Außergewöhnliche sensitive oder psychische Veränderungen in dieser Phase wurden vielerorts beschrieben, aber nie systematisiert, so die übermäßige Steigerung der Libido und verschiedene Arten von Wahrnehmungsveränderungen.

Wird Syphilis nicht behandelt, führt diese Erkrankung nach jahrzehntelangen Symptomen schließlich zum Tod des Patienten.

Neben der durch Sexuellen Kontakt übertragenen Syphilis existiert noch die oben erwähnte von der Mutter auf das ungeborene Kind übertragenen Syphilis. Wenn diese nicht zu einer Totgeburt führt, was passieren kann, äußern sich die Symptome dieser beim Kind dann folgender Form :

-fleckiger und durch kleine Knötchen an den Haaransätzen auftretender Kopfhautauschlag

-plattenförmige Hautveränderung

-Schwellung von Leber und Milz

-teils blutiger Schnupfen

Man vermutet, da die ersten Beschreibungen der Krankheit um etwa 1500 in Spanischen Hafenstädten erfolgte, dass diese durch die ersten Reisen des Kolumbus aus der neuen Welt nach Europa eingeschleppt wurde und sich von dort aus rasant über ganz Europa ausbreitete.