Von Zeugungsunfähigkeit bis Zölibat...

SEX-LEXIKON

Anfangsbuchstabe Z

Hier haben wir für euch ein Lexikon der besonderen Art angelegt!

 

Du willst wissen, was Carezza oder was eine Kokotte ist?

Hier werden alle Begriffe aus dem Bereich der Sexualität genau erklärt. Einfach mal durchstöbern und neues lernen ;-).

 

Allerdings wird hier alles "schonungslos" erklärt, egal ob wir (persönlich) es gut finden oder eben nicht!

 

Dieses Sex-Lexikon dient lediglich der Aufklärung - es darf keinesfalls als Empfehlung oder gar Aufforderung missverstanden werden!

 

Wir übernehmen auch keinerlei Verantwortung für ggf. Schäden oder Verletzungen die aus z.B. der Erprobung verschiedener hier beschriebener Praktiken entstehen!

Sowie ggf. medizinische Informationen hier nur als "oberflächliche" Infoquelle betrachtet werden dürfen und keinesfalls einen Arztbesuch ersetzen sollen!

Zeugungsfähigkeit

Der Begriff Zeugungsfähigkeit bezeichnet die Fähigkeit des menschlichen Körpers, Samenzellen oder Eizellen zu bilden und betrifft somit beide Geschlechter. Früher verwendete man auch den veralteten Begriff Lendenkraft, der sich jedoch nur auf den Mann bezog.

Unterschiedliche Faktoren beeinträchtigen die Zeugungsfähigkeit :

-Alter der Geschlechtspartner

-Zeitpunkt des Geschlechtsverkehrs

-Stellungen während des Geschlechtsaktes

-Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs

-Ernährung

-Verhütungsmittel und ihre möglichen Nachwirkungen

-Erektionsprobleme des Mannes

-Umweltgifte wie z.Bsp. Weichmacher in der Nahrung oder durch Berührung und Gebrauch von Kunststoffen über die Haut aufgenommene.

 

Zoophilie

(von altgriechisch ζώον zṓon, deutsch ‚Tier, Lebewesen‘ und -philie) Dieser Begriff, umgangssprachlich auch Sodomie genannt, meint den sexuellen Verkehr mit Tieren, wonei es nicht unbedingt zur Penetration kommen muss. Für diese Form des missbräuchlichen Sexualverkehrs benutzte Tiere sind hauptsächlich Hunde, Pferde, Ziegen oder Rinder. Katzen kommen ausser Großkatzen im Bereich der Zoo-Sodomie nicht zum Einsatz. Im asiatischen Raum werden ebenso Fische, Mäuse, kleine Schlangen und Hühner missbraucht, wobei es nicht unüblich ist, diese dann nach dem Verkehr zu töten, um durch die Todeszuckungen der Tiere seine eigene Lust zu steigern.

Nach Überlieferungen war es in der Antike nicht selten, dass Gottheiten durch den Verkehr mit Tieren angebetet und verehrt wurden. es ist belegt, dass es im antiken Rom auch Bordelle gab, die den Namen der Tierart trugen, die in diesen den Besuchern angeboten wurden.

Da es in einigen Religionen de Facto verboten ist, sich selbst zu befriedigen ( Masturbation) , kommt es hier vermehrt zu Sodomie, wenn der sexuelle Drang überhand nimmt und kein menschlicher Partner für den Akt zur Verfügung steht.

 

 

Zwitter

Auch hermaphrotismus benannt (gr. von Hermes und Aphrodite), bezeichnet in der Biologie die Doppelgeschlechtlichkeit von Individuen. Oft können diese Menschen sowohl Spermien wie auch Eizellen ausbilden. In der Natur kommt Hermatrophismus bei einiger Tierarten als Standart vor, wie z. Bsp bei Regenwürmern oder Nesseltieren. Beim Menschen dagegen ist es eher die Ausnahme und kommt äußerst selten vor.

Bei Menschen zeigt sich der Hermatrophismus darin, dass sowohl weibliche wie männliche Geschlechtsorgane an ein und demselben Individuum vorhanden sind.

 

Zölibat

Der Begriff Zölibat (von lateinisch caelebs‚ „allein, unvermählt lebend“, lateinisch caelibatus, „Ehelosigkeit“, nichtfachsprachlich auch das Zölibat genannt ) kommt aus dem religiösen Bereich und meint im Christentum das Versprechen der Ehelosigkeit. es betrifft im Katholizismus Männer und Frauen im Kirchenamt oder Kloster und geweihte Jungfrauen. Das Zölibat stellt ein Gelübde, also Versprechen dar und ist verpflichtend.

in Protestantismus besteht keine Verpflichtung zum Zölibat bei Amtsträgern.

Das Zölibat im Christentum besteht nicht schon seit Christus direkt, sondern wurde erst im Jahre 599 n. Chr. dort eingeführt. Einige Historiker vermuten, dass die Einführung des Zölibat ihren Grund darin hat, das Vermögen der Kirche zu Vermehren, da früher Kirchenamtsträger im Laufe ihres Lebens ein nicht geringes Privatvermögen anhäuften, das bei kinderlosigkeit nach ihrem Versterben automatisch der Kirche zufiel.

Die Kirche selber argumentiert jedoch, dass Jesus Christus in Matthäus 19,12 von der Lebensform der Ehelosigkeit " um des Himmelsreiches Willen " predigte.

 

Ebenso in der Antike ist das Zölibat belegt, wie z.Bsp. bei den vestalischen Jungfrauen im alten Rom oder ägyptischen Pristerinnen. Brachen diese ihr Zölibat, wurden diese in der Regel nicht nur aus ihrem Dienst entlassen, sondern mussten sterben.

 

Während im Christentum das Zölibat vornehmlich auf die Ehelosigkeit ausgerichtet war, ist es in der Antike auch als Enthaltsamkeit in jeglicher körperlicher Form auszulegen.